#Altersvorsorge, #Vertriebsservice Zwei Renten zum Preis von einer! 17.12.2025 | Jochen Radloff Wer eine Basisrente mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung clever kombiniert, kann durch optimale Ausnutzung der Steuervorteile dauerhaft profitieren. Jochen Radloff, Filialdirektor München der Stuttgarter, erläutert, wie der Weg zu mehr Rente funktioniert. Als versierte Vermittler wissen Sie natürlich, dass eine Basisrente als private Altersvorsorge mit steuerlichen Vorteilen nicht nur für Selbstständige, sondern für einen weiten Kundenkreis attraktiv ist. Insbesondere Angestellte, GGF und Beamte, die ihre Altersvorsorge mit Steuervorteilen ergänzen möchten, oder Gutverdiener können von den hohen steuerlichen Absetzmöglichkeiten profitieren. Ihre Kunden zahlen in der Ansparphase Beiträge ein, die bis zu einem bestimmten jährlichen Höchstbetrag steuerlich als Sonderausgaben absetzbar sind. 2026 können Ledige so bis zu 30.826 Euro pro Jahr einzahlen, Ehepaare das Doppelte. Im Alter erhalten Ihre Kunden lebenslang eine monatliche Rente, die versteuert werden muss. Im Jahr 2025 liegt der zu versteuernde Anteil bei 84 Prozent, erst ab dem Jahr 2058 muss die Rente vollständig versteuert werden. Die Rente ist zudem gegen eine Pfändung im Insolvenzfall geschützt. Win-win-Situation für Kunden und Vermittler Als Vermittler können Sie Ihren Kunden vorschlagen, doppelt zu profitieren, indem sie den teils erheblichen Steuervorteil aus der Basisrente (bis zu 45 Prozent!) in einen zweiten Vertrag – eine fondsgebundene Rentenversicherung – einzahlen. So kombinieren Ihre Kunden die erste und dritte Schicht der Altersversorgung auf sinnvolle Weise und erzielen eine deutlich höhere Rente als über eine Direktanlage in Fonds. Somit sind Ihre Kunden für den Ruhestand breit aufgestellt und können die lebenslange Rente sogar mit einer Kapitalauszahlung aus der dritten Schicht ergänzen. Wie das in der Praxis funktioniert, erkennen Sie an einer Beispielrechnung. Mit dem Rechentool für Basisrenten der IVFP und der Stuttgarter können Sie die Steuerersparnis der Basisrente berechnen und so die Beiträge für die Privatrente der Schicht 3 bestimmen. Beispiel 1: alleinstehender 30-jähriger Mann, angestellt mit 80.000 Euro Bruttogehalt und einem Zusatzbeitrag von 2,5 Prozent für die gesetzliche Krankenkasse. Unser Beispielkunde darf maximal 29.344 Euro für 2025 als Aufwendungen für seine Altersvorsorge absetzen. Das IVFP-Rechentool zieht den Beitrag für die gesetzliche Rente ab und kommt auf einen maximalen geförderten Basisrentenbeitrag von 14.464 Euro. So viel möchte der Kunde aber nicht aufwenden, er zahlt stattdessen einen moderaten Bruttobeitrag von 100 Euro monatlich in die Basisrente performance+ der Stuttgarter ein. Seine monatliche Steuerersparnis berechnet das IVFP-Tool mit 40,50 Euro. Im Jahr also 486 Euro. Genau diesen Beitrag spart der Kunde nun in einen weiteren Vertrag, eine Flexrente performance+ der Stuttgarter ein, ebenfalls mit einer Laufzeit bis zu seinem Renteneintritt im Alter von 67 Jahren. Mit welcher lebenslangen Rente kann er aus den beiden Verträgen rechnen? Aus der Basisrente erhält er eine prognostizierte Bruttorente von 428 Euro (netto 306,63 Euro). Ebenfalls berechnet werden kann, in welchem Alter er den Break-even-Punkt erreicht, also wann die Summe der ausgezahlten Nettorenten die Summe seiner geleisteten Nettobeiträge übersteigt. Das ist ein wichtiges Argument im Beratungsgespräch, denn Basisrenten sind nicht kündbar und es herrscht oftmals die Vorstellung, dass man sehr alt werden muss, bis eine Basisrente den Break-even-Punkt erreicht. Dieser Punkt ist hier bereits im Alter von 74 Jahren und zwei Monaten erreicht. Zusätzlich erhält der Kunde eine weitere Rente aus dem zweiten privaten Vertrag. Diese würde bei einer angenommenen durchschnittlichen Wertentwicklung von 6 Prozent zu 184 Euro lebenslanger Rentenzahlung führen. Alternativ ist eine einmalige Kapitalauszahlung möglich (bei 6 Prozent Wertentwicklung zum Beispiel 51.545 Euro) oder eine Kombination aus beidem. Beispiel 2: alleinstehende 32-jährige Frau, angestellt mit 70.000 Euro Bruttogehalt und einem Zusatzbeitrag von 2,5 Prozent für die gesetzliche Krankenkasse. Wir rechnen hier mit den identischen Vorgaben aus dem ersten Beispiel: 100 Euro werden monatlich brutto in die Basisrente eingezahlt, und die Steuerersparnis (37,50 Euro monatlich, jährlich 450 Euro) wird in einen zweiten Rentenvertrag investiert. In diesem Fall kommen wir auf eine Nettobasisrentenauszahlung von 280,02 Euro im Monat (brutto 379 Euro). Der zweite Vertrag, die Flexrente performance+, erzielt bei einer angenommenen Wertentwicklung von 6 Prozent eine monatliche Rente von 152 Euro. Fazit Angesichts einer steigenden Lebenserwartung und eines Kapitaleinsatzes von lediglich 100 Euro pro Monat weist dieses Modell „Zwei Renten zum Preis von einer“ viele überzeugende Argumente im Beratungsgespräch auf. Eine Win-win-Situation für Kunden und Vermittler. Rechnen Sie die individuellen Angaben Ihrer Kunden mithilfe des Stuttgarter IVFP-Tools aus. Sie werden sehen, es lohnt es sich! Zum Autor: Jochen Radloff leitet seit 16 Jahren die Filialdirektion München der Stuttgarter seit 38 Jahren in der Versicherungswirtschaft tätig
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